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Wenn wir über Ohnmacht sprechen, weiß nahezu jeder was damit gemeint ist und kennt vielleicht auch die damit verbundenen Befindlichkeiten.

Zum besseren Verständnis der Wirkung von Ohnmacht erscheint es notwendig, die damit verbundene Begrifflichkeit kurz zu betrachten.

In dem ich die Begriffe Ohnmacht und Macht gegenüberstelle werde ich nun versuchen Bedeutung, Wirkungsweise und Nutzen dieses Gegensatzpaares zu erarbeiten.

Dabei erscheint es mir besonders wichtig auch die Begriffe Machtgebrauch und Machtmißbrauch aufzuzeigen.

Zudem ist eine Betrachtung der emotionalen Bedeutung und deren Auswirkungen von Macht und Ohnmacht notwendig.

Zuletzt versuche ich die verschiedenen Arten von Macht zu beschreiben.

Bedeutung von Ohnmacht und Macht als Daseins"zweck"Bearbeiten

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Das Thema Macht und Ohnmacht ist in unendlich vielen Niederschriften ausführlich behandelt und beschrieben.

Ich möchte in meinen Überlegungen versuchen das Thema zunächst im außergesellschaftlichen Kontext auf uns Menschen und die Gestaltung unseres Lebens zu fokusieren.

Im Sinne von Dasein, Lebenssinn und emotionalen Grundbedürfnissen hat Macht und Ohnmacht eine zentrale Bedeutung für unsere innerpsychische Befindlichkeit.

Der Ausgleich zwischen den unterschiedlichen Gefühlen, die Macht bzw. Ohnmacht hervorrufen können, ist für das Wohlbefinden und einem, wie auch immer gearteten Lebenssinn, von elementarer Bedeutung.

Jeder Mensch strebt nach Erfüllung elementarer Bedürfnisse wie Ernährung, Unterkunft und wirtschaftliche Sicherheit.

Elementar sehnt sich jeder Mensch aber auch, auf seine eigen Art, nach Liebe, Zärtlichkeit, Wertschätzung, Respekt, Selbstbestätigung, Erfolg, Selbstbestimmung, Sicherheit und einer Form von Spiritualität.

Dieses Streben zur Erfüllung der menschlichen Bedürfnisse ist im Dasein vielfältigen Einflüssen ausgesetzt, die dazu beitragen können ein "Daseinsungleichgewicht" herzustellen, bis hin zu der Möglichkeit der Bildung einer, wie auch immer gearteter, Krankheitssymptomatik.